Ahnenforschung: Digitales Archiv

Allgemeines zum digitalen Archiv

Warum eigentlich ein digitales Archiv?
Sie kennen es sicher, Fotos im Album, Dokumente und Urkunden in einer Mappe, Filme im Schrank und manche Sachen hängen an der Wand. Man kann sich jedes für sich ansehen, aber den großen Gesamtüberblick, den zeitlichen Zusammenhang aller Medien kann man nur schwer herstellen. Das hat mich schon immer gestört, ich wollte einfach alle Medien beisammen haben. Mit analogen Medien läßt sich das leider nur sehr schwer realisieren, so kam ich auf die Idee, einfach alles zu digitalisieren. Somit kann ich alles chronologisch sortieren und die Fotos eines Ereignisses sind zum Beispiel gleich neben dem Video und der Glückwunschkarte.
Damit erhält man ein zentrales, nach Datum sortiertes Archiv mit einem guten Gesamtüberblick. Auf diese Weise konnte ich schon ein paar zeitliche Beziehungen zwischen verschiedenen Ereignissen herstellen, die mir anders wohl nicht so schnell aufgefallen wären. Um das ganze noch zu verfeinern habe ich Wikipedia Artikel zu verschiedenen historischen Ereignissen ebenfalls in mein Archiv einsortiert. So erhält man zusätzlich einen guten Überblick über das Lebensumfeld der Personen, was das ganze noch spannender macht.

Mein digitales Archiv enthält Bilder, Videos, Audio und Daten. Es erstreckt sich über einen Zeitraum von 1870 bis heute. Ein großteil der vorhandenen Daten bezieht sich auf mich und die Familie Pippan, ich bin jedoch ständig bemüht das Archiv auch mit Daten aus meiner weiteren Verwandschaft zu vervollständigen. Aktueller Stand:

  • Stand: Anfang 2020
  • Größe ca. 91 GB
  • 31391 (21,9 GB) Bilddateien (alle gescannten Objekte wie Bilder, Urkunden, Dokumente, etc.)
  • 9800 (3,4 GB) Dokumentdateien (PDF, Text, etc.)
  • 669 (26,5 GB) Videos
  • 277 (5,3 GB) Audiodateien
  • 287 (401,0 MB) Datendateien

Technische Informationen

Das Archiv ist so weit möglich nach Datum sortiert.

Für die Dateinamen verwende ich ein Schema der Art: JJJJMMTT_dateityp_person_kategorie_ereignis_zähler_detailbeschreibung.xxx Dies ermöglicht es mir, auch ohne die leider nicht vorhandenen Metadaten, nach Personen und Ereignissen zu suchen.

  • Bilder: JPEG mit 300 dpi und 5 % Kompression oder PNG, je nach Anwendungsfall. Nach dem scannen wird meistens noch ein Weißabgleich und/oder Farbverbesserung durchgeführt.
  • Dokumente: als PDF oder bevorzugt als einfache Textdateien (wenn möglich und sinnvoll z. B.: wegen Formatierung)
  • Videos: Ogg Theora in 720 x 576 mit hoher Qualitätsstufe (wenn möglich)
  • Audio: Ogg Vorbis Qualitätsstufe 4 (wenn möglich)
  • Daten: als TAR Archive BZIP2 komprimiert

Zum digitalisieren alter Normal8 und Super8 Filme wende ich mich an die Firma Bibavision.